
Am 23. August trafen wir um 6.20 Uhr auf dem Bahnhof Utzenstorf ein. Es war etwas zu früh, für uns drei. Unsere Reiseleiterin konnte schon fast ausschlafen, da sie erst später im Zug zu uns stieg. Der Zug brachte uns nach Trubschachen.
Dort gingen wir ins Töpferkaffee, nicht zum Kaffeetrinken, sondern um uns kreativ zu verwirklichen. Nach einer Runde durch den Töpferladen um Ideen zu sammeln, gingen wir ins Atelier und bekamen einen Becher, Farbe und viele verschiedene Arbeitsgeräte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten gewisse nicht mehr aufhören mit tupfen und malen. Durch unsere gute Arbeit wurden wir mit einem Kaffee belohnt.
Jetzt ging es an die Wanderung. Sie führte uns neben einer Goldwäsche Station und Pfauen, die leider noch schliefen, vorbei. Durch Wiesen ging es steil hinauf zum Blapbach. Das Wetter meinte es gut mit uns. Im Blapbach assen wir das Mittagessen. Es gab eine Riesenauswahl und wir entschieden uns für einen gesunden Salat. Danach wanderten wir weiter nach Eggiwil, dort gab es einen Aperol-Spritz. Es war sehr gemütlich und die Sonne schien auch noch. Der Bus brachte uns nach Langnau. Das Billett wurde individuell, mit mehr oder weniger Stress, gekauft.
In Langnau spazierten wir zu unserer Unterkunft, die Emmen-Lodge, ein Stöckli mit Mehrbettzimmer. Betten beziehen wurde zur Herausforderung, da die oberen Plätze sehr eng waren und der Raum nicht so hoch. Nach getaner Arbeit gab es eine wohlverdiente Dusche.
Das Abendessen nahmen wir im Restaurant Bären in Langnau ein. Das Personal war farbenfroh und mit Waffen bestückt. Das Essen war sehr lecker. Es war ein sehr lustiger und gemütlicher Abend.
Als wir alle richtig im Bett waren und jeder wusste, wie viel sie sich bewegen konnte, ohne dass ein Unfall passiert, hatten wir eine ruhige Nacht.
Das Frühstück war um 8.20 Uhr. Da wir überpünktlich waren, half unser eigenes Personal bei den Vorbereitungen und so war das Frühstück sehr entspannt und lecker.
Unsere Reise führte uns weiter zum Bahnhof und von dort mit dem Zug nach Grosshöchstetten. Wandern mussten wir bis zum « Deheime von Tina» beim Schloss Wyl vorbei. Halten mussten wir noch bei einem Restaurant, das auch eine Kirche sein könnte, um Geschäfte zu erledigen. Beim «Deheim von Tina» wurden wir herzlich empfangen von Res, Mone und Susanne. Das Mittagessen war sehr lecker. Danke dem Koch!
Satt und zufrieden nahmen wir am Nachmittag den Rest unserer Reise in Angriff. Wandern bis zum Bahnhof Biglen, danach mit den Zug nach Utzenstorf war die Aufgabe.
Äs isch äs wunderschöns und luschtigs Wucheänd gsie! Danke Tina für die Organisation.