Dass das Bedürfnis für einen gemeinsamen Anlass nach so langer Zeit recht hoch war, zeigte sich an der Teilnehmerzahl der diesjährigen Männerriegenreise.

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Auf Grund der aktuellen Situation sollte diese Reise statt deren zwei nur einen Tag dauern. Dies sollte aber kein Hinderungsgrund für die 21 Mannen sein, welche sich mehr oder weniger pünktlich am Treffpunkt beim Schulhaus einfanden. Mit dem Car ging dann die Reise los Richtung Norden.

Via Klus über den Passwang und durch den schönen Solothurner Jura, erreichten wir Seewen, wo wir nach einem stärkenden Kaffee/Gipfeli das Museum für Musikautomaten unter kundiger Führung besichtigen konnten.

Anschliessend an diesen sehr eindrücklichen Besuch, gings mit dem Gast-Car weiter bis zur Talstation der Seilbahn Reigoldswil.  Diese Luftseilbahn brachte uns dann auf den Wasserfallen.IMG 3811

Nach einem Apéro-Stopp im Restaurant «Heidi Stübli» erreichten wir nach einem kurzen Spaziergang den BLKB Rastplatz Hinter Egg. Während René das Grillfeuer zum Glühen brachte, vertrieben sich die restlichen Turner die Zeit mit Rätsel lösen. Da wir ja alle etwas älteren Semester sind, kannten alle das Spiel, welches im Fernsehquiz «die Montagsmaler» bekannt wurde. Dass Pesche als Maler oder Zeichner das nicht zum ersten Mal macht, erkannte man sofort.  Seine Art, uns die Begriffe, welche Hausi im vorgab, sehr originell auf’s Platt Papier brachte, war erstaunlich!

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Nachdem alle Ihre Wurst vertilgt hatten, gings weiter auf den Bauernhof der Familie Räuflin. 
Dort standen schon 10 Lamas bereit, mit welchen wir ein rund 2-stündiges Lama Trekking erleben sollten.

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Nach einer ausführlichen Instruktion durch Karin gings los. Jedes der 10 Lamas führte ein Männerriegeler an der Leine den Berg hoch, nicht aber ohne alle 10m zu stoppen und sich mit köstlichen Kräutern, Sträucher, Buchenblätter, Dornensträucher etc…. genüsslich zu verpflegen.

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Auf der «Hinteri Egg» gab es dann auch einen Stopp für die Lamaführer, wo der Wasserverlust wieder kompensiert werden konnte. Bei einem Abstecher auf das Chellenchöpfli konnte eine eindrückliche Rundsicht genossen werden. Leider war die Fernsicht nicht so, wie es gemäss der Panoramatafel hätte sein können.
Von nun an ging es nur noch bergab Richtung Heimathof. Die Lamas wussten das auch zu schätzen und zeigten dies mit doch etwas weniger Fresseinlagen.
Im Berghaus «Hintere Wasserfallen» konnten wir dann bei einem ausgezeichneten Nachtessen den Tag ausklingen lassen. Via Extrafahrt talwärts mit der Luftseilbahn, wo uns bei der Talstation der Bürki-Car in empfang nahm, traten wir die Rückreise an.

Herzlichen Dank an Hausi und Bidu für die tolle Organisation!