Die unglaubliche Anzahl von 21 Mann versammelte sich am Morgen des 24.Augusts am Bahnhof zur diesjährigen Männerriegen-Reise, organisiert und geführt von Peter Siegenthaler und Marcel Aebi.

Per Zug via Burgdorf, Bern (Erste Appenzeller’sche Medizin-Zuführung), Thun und Spiez erreichten wir das erste Etappenziel Faulensee. Wir besichtigten im Rahmen des Artilleriewerks Faulensee einen Geschützbunker aus dem zweiten Weltkrieg. In einer Video/PPS-Präsentation warfen wir einen kurzen Blick zurück auf das kriegerische Treiben des nationalsozialistischen Deutschlands und die damit verbundene Schweizer Reduit-Politik, bevor es dann durch enge Gänge in die verschiedenen Räumlichkeiten und natürlich zu den 10.5cm-Geschützen ging. Eine sehr interessante Führung durften wir da erleben, für den Schreiber als gelehrten Festungs-Artilleristen war vieles davon ziemlich vertraut. Wieder draussen an der Sonne führte uns eine gäbige Wanderung via Hondrich und Spiezwiler ans zweite Etappenziel, das ABC Labor in Spiez. Hier durften wir einen spannenden Einblick über Entstehung und Tätigkeiten des Labors geniessen. Das anschliessende Apéro (Danke Pesche) war eine wahre Gaumenfreude. Ab Eifeld führte die Zugroute uns schliesslich via Wimmis und Zweisimmen nach Schönried, wo wir im Ferienheim des Amtes Fraubrunnen unser Tagesziel und Nachtlager erreichten. Volleyball spielen, Nachtessen, Töggelen, Tischtennis und angeregte Diskussionen über lebenswichtige Themen („Welche Frau nimmst du mit auf eine einsame Insel? Ehefrau zählt nicht!“) beendeten individuell den Tag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück war um 09.00 Abmarsch, hinunter ins Dorf und mit der Sesselbahn auf’s Horneggli. Die äusseren Bedingungen für die anstehende Wanderung waren perfekt: wunderbarstes Wetter, kein Wölkchen weit und breit, sommerlich warm. Via Hornberg und Parwengebirge, über den Gandlauenengrat bis zum Rinderberg, dem Endziel der schönen Wanderung. Einige steile Aufstiege forderten das Letzte von dem untrainierten Schreiber. Die wohlverdiente Mittags-Pause bei wunderbarstem Panorama wurde bei Essen und Trinken und Zigarren rauchen und im Liegestuhl verbracht. Die Gondelbahn führte uns nach wieder gesammelten Kräften bis in die Mittelstation. Nach dem vorschriftsgemässen Montieren eines Helmes sausten wir per Trottinett nach Zweisimmen hinunter, jeder in seinem eigenen Tempo, versteht sich, das war ja kein Wettrennen. Es verblieb eine gute Stunde Zeit in einer gäbigen Gartenbeiz, bevor uns diverse Züge wieder sicher gen Utzenstorf brachten. Im Bärengarten wurde schliesslich noch auf den neuen Schwingerkönig Stucki Chrigu angestossen.

Herzlichen Dank an Pesche und Märcu für die vorzügliche Organisation und die Führung durch dieses Wochenende.

Hier noch eine kleine Dia-Schau. Die Präsentation kann direkt am Handy angeschaut oder heruntergeladen und am PC betrachtet werden